Erfahrungsbericht - Umstellung von DATEV DMS classic (Saperion) nach DATEV DMS (DATEV)

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Erfahrungsbericht - Umstellung von DATEV DMS classic (Saperion) nach DATEV DMS (DATEV)

Wir möchten an dieser Stelle über unsere Erfahrungen bei der Umstellung von DMS classic nach DATEV DMS berichten.

Voraussetzungen:

– DMS Datenqualität muss 100% bereinigt und die letzte Analyse nicht älter als 7 Tage alt sein
– der Admin Benutzer muss in allen ACLs Vollzugriff haben.
– der Admin Benutzer muss mit dem OS synchronisiert werden, zudem sind Admin-Rechte in DATEV, DATEV-DMS, Betriebssystem Voraussetzung. Eine DATEV RZ Anbindung ebenso.
– DMS Datev (neu) muss bereits installiert sein. (d.h. ohne Zugriffsrechte läuft nichts)
– Die Analyse des Speicherbedarfs muss ausreichend ausweisen. Beim letzten Fall wurden aus 8,5 GB = 15 GB + 8,5 alt Daten = 23,5 GB) dieses ist jedoch nicht repräsentativ da hier
70% Office-Dateien und 30% TIF (Fax Level 4 komprimiert) vorlagen.
Nach der Migration muss zwingend das Berechtigungs-System überprüft werden. Wir haben bei der Kanzlei neben der Sperre der Zentralen-EO Nummern der Kanzlei auch eine zusätzliche Rechteverwaltungs-Gruppe erstellt welche wir für alle Kunden einführen.

In dieser sind alle User mit Ausnahme der Admins und ggf. der Kanzleiinhaber hinzuzufügen. 
Zur Migration:
– Für 22.000 Dokumente benötigte das System (6 x 3,5 GHz, 24 GB RAM, SSD Enterp. HDD = 4,5 Stunden).
– Bei der Übernahme des Ablagerahmenplans (ARP) trat der Fehler #DOK50002 auf, Datev Infodokument hins. Rechte half nicht, aber ein Neustart des Terminal-Servers.
Diese Migrationen sollten penibel geplant und nur von erfahrenen DMS Consultant (zum Beispiel uns) in Abstimmung mit der Kanzlei geplant und durchgeführt werden. 
Wir hoffen diese Informationen waren für Sie hilfreich.
Ihre moosherr veller it GmbH
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